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Baufinanzierung-Trend: Immobilienkredite werden wieder teurer

  • Autor admin on 23 Dezember 2010
  • In den vergangenen Monaten herrschten für Häuslebauer aufgrund der niedrigen Zinssätze bei der Baufinanzierung geradezu paradiesische Zustände. Wer nun den Bau oder Erwerb eines Eigenheimes plant, wird sich künftig jedoch wieder auf steigende Zinsen einstellen müssen. Anfang Dezember sind die Kosten für Hypothekendarlehen zum ersten mal seit Beginn des Jahres wieder angestiegen. Laut Trendindikator Baufinanzierung wird sich diese Tendenz in den kommenden Monaten fortsetzen.

    Im nächsten Jahr sollten Häuslebauer bei der Finanzierung ihres Eigenheims auf eine gute Vermögensberatung vertrauen. Denn die Kosten für die Finanzierung des Wohneigentums werden laut Ansicht von Experten in 2011 weiter ansteigen. Bereits im Oktober sind die Bauzinsen leicht gestiegen, wodurch die durchschnittlichen Kosten für Hypothekendarlehen ebenfalls leicht geklettert sind. Gegenwärtig zahlen die Kunden für ein zehnjähriges Darlehen im Schnitt etwa 3,71 Prozent Zinsen. Das sind etwa 0,2 Prozent mehr als noch im September dieses Jahres.

    Auch die monatliche Rate (Standartrate), welche Käufer von Immobilien für die Finanzier im Schnitt pro Monat bezahlen müssen, erstmals wieder über die 700-Euro-Grenze. Im Durchschnitt zahlen Immobilienkäufer rund 714 Euro pro Monat für ihr Darlehen. Das sind circa drei Prozent beziehungsweise 20 Euro mehr als noch im November. Diese Daten beziehen sich auf die finanzielle Belastung für ein Darlehen in Höhe von 150.000 Euro, welches für zehn Jahre unter einer Beleihung von 80 Prozent läuft.

    Tilgungsraten sinken

    Durch die steigenden Kosten für die Finanzierung ist im gleiche Zeitraum die Tilgungsrate von 1,95 auf 1,86 Prozent gesunken. Denn von den Kosten eines Darlehens ist abhängig, wie viel der Darlehensnehmer pro Monat tilgen kann. Aus diesem Grund verringert sich die Tilgungsrate automatisch, sobald die Bauzinsen ansteigen.

    Die durchschnittliche Zinsbindung lag im Oktober diesen Jahres bei rund elf Jahren. In den vergangenen Monaten haben einige Kreditinstitute Darlehen mit langen Laufzeiten zu günstigen Preisen vergeben. Da diese Angebote auf großen Zuspruch von Seiten der Kunden stießen, verzerrte sich der Wert der durchschnittlichen Sollbindung ein wenig nach oben.

    Kenner und Experten der Finanzbranche rechnen damit, dass sich die Tendenz der kürzeren Sollbindung in den kommenden Monaten auch in der Statistik bemerkbar machen wird. Je kürzer die Sollzinsbindung für ein Darlehen ausfällt, desto höher ist der vereinbarte Zins. Weil längerfristige Sollzinsbindungen erhöhte Kosten mit sich bringen, entscheiden sich viele Darlehensnehmer im Laufe der Finanzierung für eine längerfristige Laufzeit. So entscheiden sich laut aktueller Tendenz viele Kunden wieder für Darlehen mit kürzerer Sollzinsbindung. Auch wenn für die kommenden Monate steigende Zinsen angekündigt sind, befindet sich die Zinshöhe auch gegenwärtig auf attraktivem Niveau. Experten raten Häuslebauern dazu, vor der Aufnahme eines Darlehens die Zinssätze und Konditionen unterschiedlicher Kreditinstitute eingehend zu prüfen.

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