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Angebote der Banken zur Baufinanzierung

  • Autor admin on 19 März 2011
  • Jüngst war es für die Banken sehr schwer, ihren Kunden ein lukratives Angebot zur Baufinanzierung zu unterbreiten, denn das historische Zinstief reduzierte die Gewinnspannen der Banken drastisch. Ein Grund, warum sich die Banken nun wieder freuen ist, dass sich die Wirtschaft im Lande so positiv entwickelt und damit steigende Zinsen einhergehen werden.

    Eine leichte Anpassung des Zinsniveaus zur aktuellen Marktlage ist deshalb schon spürbar. Deshalb sollten alle Verbraucher, die beabsichtigen, einen Immobilienkredit aufzunehmen, möglichst schnell mit den Banken in Verhandlungen treten und sich ein Angebot zur Baufinanzierung unterbreiten lassen. Mehrere Bankangebote ermöglichen dem Kreditnehmer darüber hinaus einen objektiven Zinsvergleich, der letztendlich zu einer positiven Ersparnis führen kann. Vor allem dann, wenn es um einen Immobilienkredit mit langer Laufzeit geht.

    Angebotsgrundlagen

    Die Grundlage eines Bankangebots zur Baufinanzierung bilden der Bonitätsnachweis des Kreditnehmers sowie ca. 20 % vorhandenes Eigenkapital. Ebenfalls sollte bei einem persönlichen Termin besprochen werden, für welche Art von Baufinanzierung sich der Kreditnehmer letztendlich entscheiden möchte und welche Vereinbarungen über die zugehörigen Tilgungsraten und die daraus resultierende Laufzeit getroffen werden sollten.

    Denn Immobilienkredit ist nicht gleich Immobilienkredit, was soviel heißt wie dass der Kredit direkt bei einer Bank, jedoch auch über eine Bausparkasse oder eine Versicherung in Anspruch genommen bzw. gegenfinanziert werden kann. Zugleich darf nicht vergessen werden, dass für zahlreiche Bauvarianten auch Fördermittel durch Staat, Bundesland und Kommunen bereitgestellt werden, die einen effektiven Zinsvergleich nochmals deutlich nach unten korrigieren können.

    Flexible Vertragskonditionen

    Das Angebot der Bank zur Baufinanzierung sollte auch über möglichst viele flexiblen Vertragskonditionen verfügen. Dazu zählen erst mal eine Sondertilgungsklausel von durchschnittlich 5 % der Kreditsumme, wodurch sich im Laufe der Jahre bereits zahlreiche Zinskosten einsparen lassen, und ebenso sollte die Zinsbindung relativ flexibel gestaltet werden, sodass auch eine Umschuldung jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigungen möglich ist. Dies wird allerdings von den Banken nur ungern aus freien Stücken angeboten. Bei kurzen Laufzeiten wird statt eines natürlich niedrigen Zinssatzes vielmehr schon ein Forward-Darlen mit Anschlussfinanzierung mit angeboten werden.

    Schriftliche Fixierung

    Ein Bankangebot sollte immer in Schriftform vorliegen, damit der Bauherr alle Konditionen genau studieren und anschließend exakt in dieser Version akzeptieren oder nochmals abändern kann. Beinhalten werden diese Angebote zudem ein Verfallsdatum, das den Zinssätzen tagesaktueller Schwankungen unterworfen sein wird. Gleiches gilt natürlich auch für Angebote von Online-Banken, die sehr häufig vermeintlich günstigere Konditionen offerieren.

    Bei einem Immobilienkredit empfiehlt es sich, ein Bankangebot auch einem Sachverständigen oder einem Rechtsanwalt zur Prüfung vorzulegen. Beide Berufssparten erkennen schnell die Passagen im Kleingedruckten, die einem Darlehensnehmer im Laufe der Zeit zum Verhängnis werden könnten. Zumal unterliegen die Banken heute auch einem enormen Erfolgsdruck und deshalb reden sie ihren potenziellen Kunden sichere Kreditverträge auch gerne einmal schöner als sie tatsächlich sind.

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