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Der Rheinauhafen und seine Mietobjekte

  • Autor admin on 27 Juli 2011
  • Der traditionsreiche Rheinauhafen, der anno dazumal ein wichtiger Umschlagplatz in der Kölner Südstadt war, wird langsam aber sicher zu einem großen Wohn-, Büro-, Dienstleistungs- und Gewerbegebiet.

    Kölns Vorzeigeobjekt

    Die Maklerbüros, wie zum Beispiel der Corpus Sireo Immobilienverkauf in Köln, freuen sich über den neuerlichen Ausbau von Kölns Vorzeigeobjekt. Unansehnliche Brachflächen werden seit 1998 mit architektonisch anspruchsvollen Immobilien beseelt und die Erschließung und Neugestaltung findet auch heute noch statt. Der Rheinauhafen wirkt zwar immer noch etwas unbelebt, doch zeigen Beispiele aus anderen Städten, dass sich dieser Umstand sehr schnell ändern kann.

    Optisches Highlight sind sicherlich die drei Kranhäuser, die auch internationale Architekturpreise gewinnen konnten. Dabei handelt es sich um Hochhäuser, die in ihrer Form an Hafenkräne erinnern und damit das Flair des einstigen Hafens aufrecht erhalten. Jedes dieser Kranhäuser ist über 61 Meter hoch, genau 70,20 Meter lang und fasst 17 Stockwerke. Ihre Namen sind „Pandion Vista“, „Kranhaus1“ und „KranhausPLUS“. Während im „Pandion Vista“ Luxus-Wohnungen enthalten sind, werden in den anderen beiden Kranhäusern nur Büroräume vermietet. Das ist übrigens eine beispielhafte Aufteilung für das gesamte Viertel, in dem der Anteil an Privatwohnungen in den neuen Immobilien bei ungefähr 30 Prozent liegt.

    Die Umstrukturierung des Rheinauhafens war in den vergangenen zehn Jahren das größte, auf die Innenstadt bezogene, Bauprojekt in Köln. Es handelt sich dabei um mehr als nur Prestige-Bauten, denn nicht nur das Stadtbild wurde auf diese Weise erheblich verbessert, nein, auch das Wohnungsangebot wurde erhöht, wobei sich die Mieten doch eher an Besserverdiener richten.

    Städtisches Leben mit Business und Lifestyle zu verbinden, klingt eigentlich nach einem guten Plan. Leider wirkt das Treiben im Rheinauhafen momentan noch etwas träge und wird dominiert von Berufstätigen, die das Viertel nach Feierabend auch wieder verlassen. Ein Szeneviertel ist somit noch nicht entstanden, aber aus finanzieller Sicht können sich die Investoren eigentlich nicht beklagen, sind doch fast alle Mietflächen an den Mann gebracht worden.

    Parallelen zu Hamburg

    Hört man vom Rheinauhafen, muss man unwillkürlich an die Hafencity in Hamburg denken, in der die Mieten so hoch sind, wie in keinem anderen Teil der Stadt. Eine urbane Verschmelzung findet dort also eigentlich nicht statt und genau wie im Rheinauhafen ist auch hier noch nicht wirklich viel Leben drin. Kritiker mahnen deshalb, dass beide Städte aufpassen sollten, dass in ihrer Mitte nicht ein exklusiver Ort für eine ausschließlich reiche Klientel entsteht und sich der normal-verdienende Hamburger/Kölner in diesen Vierteln am Ende nicht wie ein Fremdkörper vorkommt. Genug bauliches Potential für Bürger aller Gesellschaftsschichten ist ja auf beiden Seiten vorhanden.

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